Viele Insassen sind verletztFünf Menschen sterben! Reisebus verunglückt in der Schweiz
Schweres Busunglück in der Schweiz!
Zwischen Zernez und Susch im Kanton Graubünden ist am Donnerstag (10. September) ein Reisebus mit knapp 50 Insassen verunglückt. Nach Angaben der Kantonspolizei sind fünf Menschen ums Leben gekommen, weitere wurden verletzt. Was bisher über den Unfall bekannt ist.
Fünf Menschen kommen ums Leben
Beim Unfall eines niederländischen Reisebusses in der Schweiz sind nach Angaben der Polizei fünf Menschen ums Leben gekommen. Drei weitere wurden schwer, sieben mittelschwer und 30 leicht verletzt, wie die Polizei des Kantons Graubünden am Freitagvormittag (11. September) mitteilt. Am Tag des Unfalls, am Donnerstag, war die genaue Opferzahl noch nicht bekannt, zudem mussten auch erst die Angehörigen informiert werden, wie die Polizei mitteilte.
Reisebus soll aus den Niederlanden stammen
An Bord des niederländischen Reisebusses waren nach Polizeiangaben wohl knapp 50 Personen. Eine Sprecherin des niederländischen Reisebranchen-Verbandes ANVR sprach gegenüber der Zeitung „Blick” von einer 48-köpfigen Reisegruppe. Wir sind sehr traurig über das Geschehene. Es ist ein schrecklicher Unfall”, wurde die Sprecherin zitiert.
Das Unglück ereignete sich am späten Donnerstagnachmittag im Engadin-Tal im Kanton Graubünden. Zwischen den Orten Susch und Zernez sei der Bus gegen eine Leitplanke gestoßen, von der Straße abgekommen und auf die Seite gestürzt, sagte ein Polizeisprecher dem Sender SRF. Schließlich blieb er auf einer niedrigen Böschung neben der Fahrbahn liegen. Die Ermittler gehen Medienberichten zufolge davon aus, dass kein weiteres Fahrzeug an dem Unfall beteiligt war. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr rückten mit zahlreichen Fahrzeugen und einigen Helikoptern zu der Unfallstelle aus. Die Engadinerstraße zwischen Zernez und Susch wurde infolge des Unfalls gesperrt
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Reisebus war auf dem Weg nach Österreich
Der Bus war für die niederländische Reiseorganisation Oad unterwegs. „Wir sind zutiefst schockiert und bestürzt über den tragischen Busunfall in der Schweiz”, hieß es in einer Stellungnahme von Oad. „Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen und ihren Angehörigen.” Aktuell könnten noch keine weiteren Informationen gegeben werden. „Sobald mehr Klarheit herrscht, werden wir selbstverständlich die Angehörigen der betroffenen Reisenden so schnell wie möglich informieren und unterstützen.” Die Graubündener Polizei richtete eine Hotline für Verwandte und ausländische Konsulate ein.
Schweizer Präsident verspricht gründliche Unfalluntersuchung
Der Schweizer Präsident Guy Parmelin äußerte sich „zutiefst schockiert und bestürzt” über das Unglück. Die Behörden würden den Unfall umfassend und gründlich aufklären, kündigte er auf der Plattform X an.
Wie die niederländische Zeitung „Algemeen Dagblad” berichtete, war der Bus mit der Reisegruppe am Montag Richtung Österreich aufgebrochen. Am Unglückstag habe ein Tagesausflug in die Schweiz auf dem Programm gestanden. Der Bus trug das Logo des Reisebusunternehmens Hartemink aus Eibergen. Eibergen ist eine Ortschaft in der Provinz Gelderland, die nicht weit von der Grenze zu Nordrhein-Westfalen entfernt liegt.
Verwendete Quellen: dpa und 20 Minuten



